Donnerstag, 2. November 2017

Tag 41 - 44: Halloween, Handstände und andere Eskapaden

Der Montag verlief tatsächlich wie ungefähr jeder durchschnittliche Montag. Ich habe ein neues Oatmeal ausprobiert (Cranberry- Pecannuss, ein kleiner Herbsttraum) und meinen Kaffeekonsum um einiges classier gemacht, lang lebe der selbstgemachte Pumpkin Spice Sirup (Starbucks - ich behalte mein Geld dafür, sorry not sorry). Mein Literaturkurs verlief dann auch wie immer und war echt interessant. Dass ich das mal ohne weiteres über Nach- Bürgerkriegsliteratur sage hätte ich auch nicht gedacht aber hey, man lernt nie aus. Wir reden derzeit über "verrückte Frauen" in der Literatur, beziehungsweise Frauenbilder überhaupt. Vielleicht finde ich es deshalb so interessant :D Es ist halt nach wie vor heftig viel zum Lesen, aber was wir lesen müssen macht eigentlich echt Spaß. Oder es ist creepy. Aber immerhin spannend :D
Im Anschluss hatte ich wieder Kartographie, wo das so genannte "Midterm Exam" anstand. Also praktisch eine Zwischenprüfung in der Mitte vom Semester. Das gibt es ja so in Deutschland auch nicht unbedingt. Ich habe mir deswegen keinen Stress weiter gemacht, weil wir alle Notizen benutzen durften, also echt entspannt. Bis auf die Prüfung war an dem Tag kein Stoff weiter eingeplant, aber ich habe die Zeit im Anschluss genutzt um das Lab von der vorherigen Woche noch komplett fertig zu machen. Das hat nicht super viel Zeit in Anspruch genommen, aber doch genug dass es sich nicht direkt gelohnt hat nochmal heim zu gehen. Deshalb habe ich vor meiner Insanity Class lediglich einen Zwischenstopp in der Bibliothek eingelegt, wo ich Alena getroffen habe - sie hat fleißig gelernt, ich habe fleißig gelesen. Danach beim Insanity hab ich wieder ordentlich geschwitzt, aber es hat sich wie immer gut angefühlt. Daheim gab es nur ein schnelles Dinner (lang lebe der Erfinder der 1-Pot-Rezepte: Alles in einen Topf, paar Minuten kochen lassen, fertig) und eine wohlverdiente warme Dusche.
Dienstag war dagegen ein bisschen anders als gewohnt: HAPPY HALLOWEEN! Normal bin ich ja von ganzem Herzen Team Reformationstag, aber weil das hier in den Staaten kein Schwein kennt bin ich diesmal dem Hype erlegen. Schon morgens beim Yoga hatte eine Katzenohren auf. Wir haben uns auf Handstände vorbereitet - yay. Vor Handständen hatte ich in der Schule immer Schiss. Anyway, nach dem Yoga bin ich erst nochmal heim und habe nach dem Lunch angefangen mich fertig zu machen. Meine Kostümauswahl stand zwischen Prinzessin Leia oder Rosie the Riveter; geworden ist es letztere, weil ich dafür alles da hatte und nur die Haarbürste und den Schminkpinsel schwingen musste. Das Ergebnis konnte sich auch gut sehen lassen! :D
In voller Montur bin ich dann arbeiten gegangen, denn wenn ich schon die berühmte Halloween Parade in Ashland verpasse dann hole ich Halloween eben zu mir. Den Kürbiskuchen vom Sonntag hatte ich auch dabei und so haben wir alle das beste draus gemacht. Natürlich war wegen dem Halloween Trubel in Town auch keiner da der Hausaufgaben hätte machen müssen, und so habe ich in der Zeit meine eigenen Hausaufgaben gemacht. Der Kurs abends ist zum Glück ausgefallen, sodass ich wenigstens den Abend frei hatte um was zu unternehmen. 
Halloween Shenanigans Pt. 1
Nach der Arbeit bin ich nur schnell heim, habe mir fix Abendessen gemacht und bin danach los um Riho zu treffen, die bei der Parade war und inzwischen mit einigen ihrer Freunde bei einem Drink im Wohnheim zusammen saß. Das war eine ganz gemütliche Runde und ein guter Start. Alena hat dann angerufen und ich bin nach Downtown Ashland aufgebrochen um sie und Cora im Irish Pub zu treffen.
Halloween Shenanigans Pt. 2
Nachdem ich mir das "Alt genug Bändchen" geholt hatte ging der Abend so richtig los. Viele random people mit denen man so Bekanntschaft gemacht hat, und alles sehr lustige Gesellen. (Auch wenn ich nicht verstehe warum man unschuldige Einhörner oder Engel mit so kurzen Kostümen umsetzen muss dass da nix unschuldiges mehr dran ist 🙈) Jedenfalls hatten wir alle sehr viel Spaß bei der ein oder anderen Runde Billard und dem ein oder anderen Drink. Das beste: Ich habe genau 2$ ausgegeben 😂 Der Abend nahm so seinen lauf und wurde immer lustiger, ich bin irgendwann heim und wirklich nur noch ins Bett gefallen (sprichwörtlich).
Am nächsten Morgen habe ich beide Wecker großzügig überhört, war aber noch ausreichend zeitig vor der ersten Vorlesung wach um mir zu überlegen ob ich wirklich hingehen sollte. Mein Körper hat definitiv nein gesagt, aber der Kopf hat am Ende gewonnen. Mit 'nem kleinen (großen) Kater saß ich dann in Literatur und hab das ganze eher über mich ergehen lassen als tatsächlich da zu sein. (Shame on me, aber shit happens - und hey, ich war immerhin da! 😅) Über die Mittagspause bin ich heim und hab nochmal eine halbe Stunde geschlafen. Danach ging es mir zwar besser aber bei weitem noch nicht gut. Trotzdem hab ich mich zu Kartographie gezwungen, es überstanden und dank GPS-Daten sammeln an der frischen Luft war das ganze auch nur halb so schlimm. Insanity habe ich abends zum Wohle meines Körpers dennoch sausen lassen (das hätte mich glaube ich umgebracht) und bin nur nach Hause um meinen Kater mit Rührei und Salzkartoffeln endgültig auszukurieren (bestes Katerfutter ever!). Zeitig zu Bett gehen und am nächsten Tag sah die Welt schon wieder besser aus.
Morgens im Yoga war ich echt fit und (fast) bereit, meine Welt kopfüber zu drehen - im Handstand. Nach einigen Aufwärmübungen (der Pilates Teil schafft mich immer wieder) ging es dann auch schon los. In Partnerarbeit haben wir uns an der Wand hochgearbeitet - und ich habe es geschafft! Es hat mich einen riesen Haufen Überwindung gekostet, aber ich hab es alleine in den Handstand geschafft! In Anbetracht dessen dass ich das erste mal in meinem Leben tatsächlich auf meinen Händen gestanden hab (danke an die Sportlehrer im Gymi für die unnötige Angstmache/Unfähigkeit die Angst zu nehmen/Unfähigkeit ordentliche Techniken zum "Nicht umfallen" beizubringen) war das 'ne ziemlich große Sache für mich und es hat sich echt gut angefühlt. Ich bin auf jeden Fall angefixt und will unbedingt weiter üben, dass ich irgendwann auch die Wand loswerde 😁
Mit neuer Energie ging es dann in den Rest des Tages. Über die Mittagszeit habe ich zuhause mein Zimmer aufgeräumt und ein paar Hausaufgaben gemacht, Nachmittags hatte ich ja wieder Schicht im Language Lab. Da kamen sogar diesmal Leute vorbei um mit mir zu üben! :D Einen davon hatte ich am Dienstag in der Bar getroffen und als er in der Tür stand konnte ich mich sogar erinnern ihm gesagt zu haben dass er unbedingt vorbeikommen muss 😅 Der andere war schon vorher mal da gewesen einfach um den Sprachgebrauch zu üben. Ich hatte also tatsächlich mal etwas zu tun, und es hat echt Spaß gemacht. Die Wilde Mischung aus Englisch, Deutsch und Denglisch ist für mich linguistisch echt interessant. Auch zu sehen wie das Deutsch bei den Amis von Englischen Sprachstrukturen beeinflusst wird ist richtig interessant und bringt mich hier und da immer wieder zum Lächeln (Language 1 Interference nennt man das - sehr cooles Phänomen). Linguistik ist schon was feines. Und es beweist mir, dass ich definitiv das richtige Studiere :D
Nach meiner Schicht im Lab war ich dann als Ersatz für Mittwoch beim Insanity und habe da "nachträglich" ein ordentliches Workout reingekriegt. Es war auch nicht so hammerhart wie sonst manchmal, aber immer noch effektiv genug.
Abends war dann auch nichts weiter außer ein fixes Dinner, eine Folge Empire (meine aktuelle Serie) und ein wenig Lesen für die Uni angesagt.
Alles in allem bisher eine lustige Woche (wenn man Mittwoch ausklammert). Auch wenn ich die Heimat immer noch hin und wieder schmerzlich vermisse - ein weiteres zuhause habe ich in Ashland inzwischen allemal gefunden.
Ihr hört bald wieder von mir! Bis dahin, lassts krachen und bleibt euch wie immer treu (:

Sonntag, 29. Oktober 2017

Tag 38 - 40: Videoshoots, Zombie Smoothies, und jede Menge Kürbis

Ja - es ist ein grüner Smoothie mit pinker Schlagsahne on top.
Mhhhhmm, Gehirn!
Freitag verlief relativ entspannt. Vormittags war ich bei einem Videoshooting, das von unserem Internationals Program angeleiert wurde. Es ging darum ein Promovideo für die Internetpräsenz des International Office von SOU zu produzieren, um dafür zu werben dass möglichst viele Internationale Studenten zum Austausch nach Ashland kommen - da ich sowieso ein Rampensau- Gen habe war das keine große Sache weiter für mich. Und wenn es einer nationalen Kampagne etwas nützt, warum nicht. Das Endprodukt verlinke ich hier im Post, ich bin nämlich tatsächlich kurz zu sehen! (in diesem Zuge auch Props an Maya :D) Nach dem Videodreh war ich mit meiner Mitbewohnerin Riho und ein noch ein paar Japanern in Downtown Ashland, denn als klassische #basicwhiteb*tch musste ich den Zombie- Smoothie bei Starbucks ausprobieren. Der war nicht mal so schlecht! :D Außerdem haben wir noch einige Kostümshops unsicher gemacht, denn Halloween ist nicht mehr weit! Eigentlich wollte ich nachmittags noch für Kartographie lernen weil wir da in der folgenden Woche
ein Midterm Exam hatten, aber so richtig ist das nichts geworden. Stattdessen habe ich für eine Weile mit Sophia telefoniert (lang leben Whatsapp Videoanrufe!) und fröhlich prokrastiniert.


Am Samstag war dafür ein bisschen mehr geplant. Vormittags habe ich ein bisschen was für die Uni gemacht, mir dann schnell Lunch reingezogen und bin ab zum Football. Ich hatte zwar niemanden der mitgegangen ist, aber es war das letzte Spiel der regulären Saison vor den Playoffs, also konnte ich mir das nicht entgehen lassen. Die Stimmung war entsprechend spitzenmäßig und die Raiders sind direkt wieder ordentlich in Führung gegangen. Nach der ersten Halbzeit habe ich Jeanne getroffen (die Französin die mit mir im Language Lab arbeitet) und habe den Rest des Spiels mit ihr geschaut. Der Sieg war dann Mitte des letzten Quarters eine sichere Sache und wir sind gegangen, weil wir beide ziemlich Hunger hatten. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Jeanne zuhause sind wir zur Night of 1000 Pumpkins weitergezogen, weil es dort für 5$ Eintritt all you can eat gab. Das Event wurde vom Farming Program der Uni veranstaltet, um sozusagen die Saison abzuschließen. Es gab Kürbis- Tacos zum selbst basteln, eine Build Your Own Salad Station und natürlich Suppe mit Kürbis. Alles richtig lecker und für die 5$ haben wir beide echt gut gegessen.
Außerdem konnte man wenn man wollte einen Kürbis anmalen, oder aber einen selbstgeschnitzten Kürbis zum Wettbewerb anmelden. Einige der Exemplare seht ihr auf den Bildern. Halloween lässt grüßen! Insgesamt haben wir zwar nicht viel Zeit dort zugebracht aber es war trotzdem ein schöner Nachmittag bei klasse Wetter. Mit vollem Bauch ging es zurück zum Stadion, denn dort hatte auch die Fußball (Soccer) Mannschaft ihr letztes Saisonspiel. Schon bevor wir richtig da waren war das erste Tor gefallen, und obwohl vergleichsweise wenig Leute da waren war die Stimmung gut. Ich bin nach der ersten Halbzeit gegangen, eigentlich um zu lernen, was am Ende aber nicht richtig geklappt hat: Ich habe einen Film geschaut und bin dann schlafen gegangen.
Am Sonntag vormittag habe ich dann ausgiebig mit Cindy geskyped, das war echt mal wieder nötig. Beste Freundinnen kann man eben einfach nicht ersetzen. Es hat so gut getan mit ihr zu reden und einfach ein bisschen Zeit zu verbringen, egal wie weit die Entfernung derzeit ist. Deshalb habe ich dann gleich noch einen Anruf an meine Eltern nachgeschoben, und im Anschluss noch einen mit Angie. War sehr cool mit allen zu quatschen - gegen Nachmittag bin ich dann einkaufen gegangen, hab mein Essen für die kommende Woche vorbereitet und so getan als würde ich für meine Midterms lernen. Viel zu retten war da aber nicht mehr, ehrlich gesagt.
Anyway - ein schönes Wochenende war's.
Ich empfehle euch nun dringen, den nächsten Post zu lesen; denn Halloween steht vor der Tür!

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Tag 34 - 37: Life in the Library pt. 2 und wilde Besucher

Die Überschrift verrät es schon: Das nächste Englisch Paper hat mich in der Bibliothek festgehalten. Dort habe ich nach Literatur und Kartographie dann tatsächlich ein bisschen was geschafft für mein Paper und andere Hausaufgaben, bevor ich mich den freudigeren Dingen des Lebens hingegeben habe und in die Planung gegangen bin wofür ich alles schönes Geld ausgeben will im Dezember. Denn im Dezember habe ich frei. Ich werde nicht nur in Ashland rumhocken. Deswegen habe ich angefangen, unterschiedliche Routen zu basteln und grobe Kostenaufstellungen zu machen. Der Start sieht schonmal nicht schlecht aus, wie es am Ende alles wird muss sich dann zeigen. Ein feiner Trip wird es allemal. (:
Die Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen habe ich dann noch beim Insanitykurs rausgeschwitzt. Zuhause hat dann eine feine Überraschung auf mich gewartet: Große Post aus der Heimat! Meine Eltern hatten mir meine Herbst und Winterklamotten hinterhergeschickt und die waren jetzt auch endlich da. Außerdem im Paket enthalten waren eine Ladung Raacherkerzln und entsprechendes Equipment. Weihnachten kann kommen!
Dienstag früh war wie jede Woche Yoga angesagt, als Entspannung vorm Paper Marathon sozusagen. Als es dann jedoch hieß, dass die Ergebnisse der Geoklausur in Deutschland endlich einsehbar sind, war es vorbei mit der Entspannung. Vor allem wo sich dann herausgestellt hat dass man die Ergebnisse erst erfragen musste und es keine allgemeine Liste gab. Infolgedessen hab ich erst mit Sophia telefoniert (die ja auch in den Staaten "festsitzt" und auf die Ergebnisse gewartet hatte) und dann auch noch mit Sam, weil doppelt auskotzen besser hält. Nachdem mein allgemeines Aggressionslevel ob der Gesamtsituation wieder etwas abgeflaut war habe ich meine Frustration in Motivation gebündelt (mehr oder weniger) und mich wieder der Literaturanalyse für mein elendes Englisch Paper hingegeben. Das hatte ich dann gegen Mittag tatsächlich soweit fertig dass ich damit zum Proofreading nochmal eben ins Writing Center gegangen bin, das habe checken lassen und dann gleich noch ausgedruckterweise abgegeben habe. Bam, in your face. Es war garantiert keine Meisterleistung, aber in dem Moment war mir das ziemlich egal ehrlich gesagt. Arbeit im Language Lab war dann ähnlich entspannt wie immer, und ich konnte nebenher noch ein paar meiner anderen Geo-Hausaufgaben fertig machen. Der Humangeographie Kurs selbst war abends anstrengend wie eh und je (Note to self: nächstes Semester keine Abendkurse mehr) und danach war ich ziemlich worn out.
Hach ja, hübsch ist unser Campus
ja schon...
Mittwoch sah aus wie eh und je, mit ein paar extra Stunden in der Bibliothek, weil ich mehr oder weniger konzentriert für meine Midterms gelernt habe. Und weiter Reisepläne gemacht habe. Und sonstige aufgeschobene Hausaufgaben aufgeholt habe. Zwischendrin war dann wieder ein bisschen Frust ablassen bei Sophia angesagt weil die Geo Klausur in Deutschland nicht ganz zu meiner Zufriedenheit verlaufen war, aber das ließ sich dann auch nicht mehr wirklich ändern. Und Abends Insanity hat auch wieder geholfen das ein bisschen abzuhaken. 
Es ist wirklich ein echtes Stinktier!!
Donnerstag lief ebenfalls wie üblich: Yoga, Bib, arbeiten. No big deal. Nachdem ich zuhause schnell einen Bissen zu essen eingeworfen habe bin ich nochmal zurück in die Bibliothek, weil dort eine Gastsprecherin über ihr Unternehmen gesprochen hat. Das nennt sich "Good Traveler" und ist sozusagen ein Programm, wo man sich als freiwilliger Helfer für Trips melden kann und dann dort wo es gebraucht wird in Hilfsprogrammen eingesetzt wird (zum Beispiel Brunnen graben in Afrika oder eine Schule bauen in Südamerika oder so). War schon sehr interessant, auch weil es grundsätzlich darum ging, wie man sich als Tourist "richtig" benimmt. Ich behalte das auf jeden Fall im Hinterkopf - man weiß ja nie, wo es einen mal so hin treibt.
Nichts Böses ahnend bin ich zurück nach Hause gelaufen, und gerade war ich in unsere Einfahrt eingebogen als ein Geräusch mich stutzig gemacht hat. Für ein Reh klang es zu klein, und ich hatte sofort eine Vermutung, die sich im Licht meiner Handytaschenlampe bestätigt hat: Da ist tatsächlich ein Stinktier durch die Büsche spaziert! :D Ganz vorsichtig bin ich noch ein bisschen näher rangepirscht, allerdings außerhalb der Reichweite - ein halbwegs gutes Foto habe ich erwischt, dann ist es eilig davon gewackelt 😂Wie gesagt, eigentlich fehlt inzwischen nur noch der Bär vor meiner Haustür.
Damit war auch schon mehr oder weniger Wochenende! Wie das so lief, lest ihr wie immer im nächsten Post (:
Bis dahin, lassts krachen - und bleibt euch wie immer treu!

Sonntag, 22. Oktober 2017

Tag 31 - 33: Homecoming weekend

Oho, was haben wir denn da:
Schnee auf den Bergen rund um
Ashland!
Bisher war die Woche relativ ereignislos wie ich gesagt hatte - nicht zu verachten war aber die Homecoming Week, eine Mottowoche die mehr oder weniger nur deshalb stattfindet, weil die Sportteams nach einer Reihe von Auswärtsspielen wieder in Town waren. Home coming halt. Da war für jeden Tag eine bestimmte Klamottenfarbe angesetzt, und es gab unterschiedliche Aktionen auf dem Campus und in Ashland. Die Parade am Donnerstag habe ich dank der Arbeit verpasst, aber was solls. Freitag ist bei mir ja immer der erste Tag vom Wochenende, und das bedeutet für mich Starbucks und lernen. Gegen Mittag bin ich deshalb nach Downtown Ashland gepilgert und habe mich mit meinem Literatur-zeug dort breitgemacht und gelesen. Irgendwann als ich zufällig von meinem Buch hochgeguckt hab sehe ich doch tatsächlich die netten anderen Damen aus Deutschland, die anfangs nichts mit mir zu tun haben wollten. Umso mehr war ich überrascht als sie sich zu mir gesetzt und tatsächlich mit mir geredet haben. Vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung. Den Rest des Tages habe ich nur noch ein paar Hausaufgaben gemachtaber sonst nicht mehr viel zustande gebracht.
Samstag vormittag hatte ich dann eigentlich vor, das Paper zu schreiben was bis zum folgenden Mittwoch fertig sein musste, aber so richtig ist daraus nichts geworden. Eine grobe Outline hatte ich zustande gebracht, aber da Sophia zwischendrin angerufen hat war das eher nebensächlich :D Mit ihr zu quatschen war auch mega cool, nebenher habe ich mich dann eins nach dem anderen für Football fertig gemacht. 
Denkst nichts böses - spaziert ein
Hirsch durch den Garten
Vor Ort am Stadion habe ich mich mit Alena getroffen, die schon Plätze gesucht hatte (ich war mal wieder meine typischen 5 Minuten zu spät :P) Und so saßen wir dann da eingepackt in Decken und Jacken ohne Ende, denn es war echt kalt :P Der Stimmung hat das keinen Abbruch getan und die Raiders haben ihren Winning Streak erfolgreich fortgesetzt. Bisher läuft die Saison echt extrem gut für unser Team! Da macht zuschauen gleich umso mehr Spaß. Nach dem Spiel war ich bei Carolina - sie war letztes Jahr in Deutschland zum Auslandssemester und wir sind über drei Ecken connected worden. Wir haben gemütlich einen Tee getrunken und ein bisschen gequatscht; Sie  möchte ihr deutsch nicht vergessen, da kommt es ganz gelegen sich immer mall zu treffen, und für mich mindert es das Heimweh wenn ich ein bisschen deutsch reden kann. Im Anschluss war ich noch auf nen Sprung bei Cora und habe dort einfach kurz auf einen Donut mit rumgehangen. Ein bisschen nichts tun muss auch mal sein. Spätestens als das Husky Baby von Cora's Vermietern (oder deren Sohn, keine Ahnung) ins Spiel kam, war der Tag perfekt. 
Wie, es ist Oktober? Lass uns
aufblasbare Spinnen auf unser
Hausdach installieren!
Sonntag stand nix weiter als das übliche auf dem Plan: Hausaufgaben, Einkaufen, Mealprep. Sonst keine weiteren Vorkommnisse. Der Fortschritt mit meinem Paper war nach wie vor nur mäßig, aber ich hatte ja noch Montag und Dienstag Zeit.
Wie das dann tatsächlich lief lest ihr im nächsten Post. Bis dahin, lassts krachen, und bleibt euch wie immer treu (: