Dienstag, 10. September 2013

Finale! Oder auch der Anfang vom Ende

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Sechs Wochen waren rum wie nichts. Im Nachhinein frage ich mich, was eigentlich alles so los war. Nach zwei Wochen Praktikum im Hort für mein Au Pair ging es für zehn Tage nach Kreta.
Das war echt toll. Der Flughafen da ist zwar eine merkwürdige Einrichtung, irgendwie unorganisiert und nicht wirklich wie ein typischer Airport, selbst Dresdens Flughafen ist mindestens viermal so groß :P
Wie auch immer, dort haben wir uns ja nicht länger aufgehalten, sondern sind gleich Richtung Apartment weitergefahren. Dort angekommen mussten wir uns erstmal ausruhen, alle Nerven lagen blank. Als nächstes wollte uns Fortis, der den Komplex da gemanaged hat, nähere Infos erklären, das wiederum endete darin, dass wir eine halbe Flasche selbstgemachten Raki mit ihm leeren mussten. Selbst meine Schwester hat (nicht ganz freiwillig) welchen bekommen, ihr Alter sei voll in Ordnung meinte Fortis. Jaa, auf die griechische Mentalität musste ich mich erst wieder einstellen, doch spätestens nach dem ersten Abendessen war das schon wieder sogut wie geklärt.
Der Strand war auch echt schön. Irgendwie war dann halt überall Sand, aber darauf muss man bei einem Urlaub am Meer schließlich gefasst sein. ;D
Übelst niedlich war vor allem, dass an dem Strand Meeresschildkröten ihre Gelege hatten - die waren mit Metallkörben geschützt, dass niemand sich drauflegt oder das stört, daneben lag ein Stein mit dem Lege- und Schlüpfdatum und kurz bevor die Tierchen auskriechen bauen die eine Art umzäunten Weg zum Meer, dass sich der Nachwuchs nicht verläuft. Meine Eltern haben sogar eine kleine Schildkröte gesehen (:
Spili - Der berühmte Löwenbrunnen
Neben ein bisschen Kultur haben wir vor allem gaaaanz viel gechillt. Zwei Klöster waren schnell mit angeguckt und die niedlichen Bergdörfer waren auch alle sehenswert. Die Straßen in eben diese Dörfer waren manchnal sehr abenteuerlich: kaum beschildert und wenn, dann mit ausgeblichenen und/ oder zerschossenen Schildern. In Deutschland ginge sowas nicht ohne Polizeifahndung und großem Trara, dort ist das voll normal. ;D
Wie auch immer, ein paar Schluchten haben wir auch noch zu sehen bekommen, und natürlich ganz viel Strand.
Eins meiner persönlichen Highlights in diesem letzten Familienurlaub zu viert war der Besuch im Cretaquarium. Eigentlich ein einfaches Meereskundemuseum, aber trotzdem total schön und voll beeindruckend.
Der Rückflug über Nacht war an sich ruhig und gechillt - aber trotzdem anstrengend. Die anschließende Heimfahrt von München nach Sachsen hat den Vogel allerdings abgeschossen. Nachts um vier zuhause und dann den halben Tag geschlafen. Nach eineinhalb Tagen Ruhe stand dann der Polterabend meiner Tante auf dem Programm - er hat bleibende Erinnerungen hinterlassen, so viel sei gesagt ;D
Eine Woche konnten wir dann sogar nochmal effektiv zuhause unsere Ferien genießen, dann ging es auf ins MissioCamp. Ich war schon vor zwei Jahren da und wollte es nicht wieder missen.
Die Gemeinschaft da im sonst recht verschlafenen Pockautal ist einfach der Wahnsinn. Einen ausführlichen Bericht gibt es hier auf Burnin' Heart Reports. (:
Meine Tante hat auch noch geheiratet (Es war SO schön!) und so hat die letzte Ferienwoche dem ganzen eine super Krönung aufgesetzt.
Missiocamp 2013 (:
Tja und dann ging es wieder los. Das Projekt 12. Klasse ist gestartet und mittlerweile in vollem Gange. Inzwischen hat die dritte Schulwoche angefangen und wir stecken voll im Stoff. Bis das erste Halbjahr vorbei ist, sind es noch etwa 13 Wochen (dann ist nebenbei gesagt auch Weihnachten (; ) und DANN noch 12 Wochen bis wir nie wieder Schule haben. Ich weiß noch nicht so recht was ich davon halten soll, insbesondere weil die Notenvorstellungen mancher Lehrer mir persönlich etwas utopisch erscheinen. In zwei Wochen geht es mit den Klausuren los und von da an gibt's nicht mehr viele ruhige Minuten. Ein Glück bin ich nicht allein damit, denn alle anderen aus meinem Jahrgang sitzen ja in exakt dem gleichen Boot (genauso wie viele tausende andere Gymnasiasten in Deutschland auch).
Ich werde trotzdem versuchen, mir immer mal ein ruhiges Minütchen mit Strickzeug und einer Tasse Tee zu gönnen.
Und eine Sache konnte ich für alle Zeit aus dem Kalender streichen: die Fahrstunden. Ein rosa Muttizettel ist jetzt mein und der sagt, dass ich Auto fahren darf. Eins a.
Ich geh die ganze Sache in diesem Sinne totaaaaaaaal gechillt an und lass das alles mehr oder weniger auf mich zukommen. Der Kick- Off für die Konzertsaison Herbst/ Winter war neulich auch noch bei Samuel Harfst und Samuel Koch, obwohl sie eigentlich nie aufgehört hat ;D Das "Sommerloch" hielt sich zwar weitestgehend in Grenzen, aber jetzt geht es wieder richtig in die vollen. Ich freu mich drauf. So richtig. Ich bin mir sicher, das wird gut. (:

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